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Internetpräsenz des Projekts Inklusion durch Schulverpflegung

Informationen zum Projekt finden Sie zusätzlich noch unter der Projektseite auf der Website der

Hochschule Osnabrück





Informationen zu religiösen Speisevorschriften in der Gemeinschaftsverpflegung


Das Projekt Inklusion durch Schulverpflegung wird verlängert
Seit Anfang 2016 arbeiten wir an Unterrichtsmaterialien für allgemeinbildende Schulen. Die Materialien werden ab Herbst für Sie verfügbar sein. Die neue Projektphase wird ermöglicht durch die Rut- und Klaus Bahlsen Stiftung.











Workshops und Schulungen


Sie kennen das Problem, dass das Angebot der Schulverpflegung von der Schülerschaft nicht so akzeptiert wird, wie Sie sich das vorstellen?
Sie möchten gern Speisen anbieten, die sich für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher Religionsangehörigkeit eignen?


Workshops und Schulungen im WABE-Zentrum

Sie wünschen eine Schulung mit speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Inhalten zur sozialen Inklusion durch Schulverpflegung? Sie wünschen eine Schulung vor Ort?
Wir bieten Ihnen praxisorientierte Schulungen, die den Bedarf der Religionen Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus berücksichtigen. Es wird darauf eingegangen, wie die Anforderungen der Religionen mit einer ausgewogenen Ernährung vereinbar sind.

Lernen Sie, wie sich die Anforderungen der Religionen im Küchenalltag sinnvoll umsetzen lassen und wie Sie einschätzen können, in welcher Form eine Umsetzung an Ihrer Schule möglich und sinnvoll ist. Alle Schulungen sind auch für Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung mit anderen Zielgruppen geeignet (z. B. Essensanbieter für Kliniken, Kindergärten oder Betriebe).

Schulungen sind auf Wunsch möglich im WABE-Zentrum oder an einem von Ihnen zur Verfügung gestellten Ort. Informationen zum Veranstaltungsort WABE-Zentrum und zur Anreise finden Sie hier.

Anfragen bitte über Anmeldung@inklusiondurchschulverpflegung.de.


Angebot von Inhouse Schulungen

Sie bevorzugen eine Schulung bei Ihnen vor Ort oder mit einem speziellen Schwerpunkt?
Es ist vieles möglich und denkbar, wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter Anmeldung@inklusiondurchschulverpflegung.de (Frau Giesenkamp).




Fachtagung
Alle an einen Tisch
Religiöse und weltanschauliche Speisevorschriften in der Schulverpflegung
25.6.2015 im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück


Die Fachtagung mit hochkarätigen Vertretern der an Schulverpflegung beteiligten Gruppen sowie der Religionen bietet die einmalige Gelegenheit die inklusive Schulverpflegung aus einer ganzheitlichen Perspektive kennenzulernen und zu diskutieren.

Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie hier:
Programm 25.06.15.pdf









Projektbeirat



Ein interdisziplinär besetzter Fachbeirat unterstützt das Projekt Inklusion durch Schulverpflegung. Im Beirat sind, neben Repräsentanten unterschiedlicher Religionen, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sowie Anbieter von Schulverpflegung vertreten. Die Beiratsmitglieder unterstützen das Projekt fachlich, insbesondere im Hinblick auf die religiösen Vorschriften. „Die interdisziplinäre Arbeit ermöglicht es, dass die verschiedenen Aspekte einer inklusiven Verpflegung ausgewogen berücksichtigt werden“, stellt Prof. Dr. Leicht-Eckardt heraus. Der Beirat bringt insbesondere Fachkenntnisse zur Schulverpflegung, Pädagogische Kenntnisse aus der Ganztagsschularbeit, religiöse Fachkenntnisse aus Christentum, Islam und Judentum sowie methodische Kenntnisse zur interreligiösen Zusammenarbeit ein.
Das Engagement der Beiratsmitglieder bringt das Thema und die Diskussion konstruktiv voran. Die Beiträge der Mitglieder ermöglichen, dass alle voneinander lernen und „über den eigenen Tellerrand schauen“ können. Immer mit dem Ziel, ein gemeinsames Essen für Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen zu ermöglichen.

Zum Abschluss der ersten Projektphase wurde Ende 2012 eine Tagung im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück angeboten.
Von links nach rechts:
Prof. Dr. em. Mokrosch, Frau Koch, Herr Grünberg, Frau Giesenkamp, Herr Lögering, Frau Sturm, Dr. Hugendieck, Prof. Dr. Leicht-Eckardt, Dr. Bölts, Prof. Dr. Bertram, Dr. Al-Masri, Herr Vladi

Zum Abschluss der ersten Projektphase wurde Ende 2012 eine Tagung im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück angeboten.Von links nach rechts: Prof. Dr. em. Mokrosch, Frau Koch, Herr Grünberg, Frau Giesenkamp, Herr Lögering, Frau Sturm, Dr. Hugendieck, Prof. Dr. Leicht-Eckardt, Dr. Bölts, Prof. Dr. Bertram, Dr. Al-Masri, Herr Vladi
Beiratsmiglieder:

Dr. Abdul Nasser Al-Masri, Wissenschaftsberater

Dr. Margit Bölts, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Michael Grünberg, Landesverband der Jüdischen Gemeinden

Dr. Diaa Eldin Hassanein, Institut für Islamische Theologie (IIT) der Universität Osnabrück

Dr. Iris Hugendieck, apetito AG

Werner Hülsmann, Integrationsbeauftragter des Landkreises Onsabrück

Angela M. Koch, apetito AG

Aloys Lögering, Arbeitskreis der Religionen in Osnabrück

Prof. Dr. em. Reinhold Mokrosch, Universität Osnabrück, Institut für Evangelische Theologie

Claudia Sturm, Bistum Osnabrück

Prof. Dr. Bülent Ucar, Universität Osnabrück, Islamische Religionspädagogik; ZIIS – Zentrum für Interkulturelle Islamstudien an der Universität Osnabrück

Firouz Vladi, Schura Niedersachsen (Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V.), www.schurands.de

Du’A Zeitun, Schura Niedersachsen (Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V.), www.schurands.de








Meldung von Mittwoch, 26. Juni 2013:

Interreligiöses Kochen


Vertreter aus Christentum, Islam und Judentum Kochen gemeinsam im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück

Hatten sichtlich viel Freude an der Zubereitung ihres Gerichtes: Generalvikar Theo Paul vom Bistum Osnabrück, Michael Grünberg vom Landesverband der Jüdischen Gemeinde und Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram

Hatten sichtlich viel Freude an der Zubereitung ihres Gerichtes: Generalvikar Theo Paul vom Bistum Osnabrück, Michael Grünberg vom Landesverband der Jüdischen Gemeinde und Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram
Seit über zwei Jahren forscht ein Team von Wissenschaftlern der Hochschule Osnabrück über besondere Ernährungsvorschriften der Religionen. Unterstützt wird die Gruppe von einem Projektbeirat, dem Vertreter verschiedener Religionen, eines Caterers und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. angehören. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Kenntnisse und Kompetenzen über unterschiedliche religiöse Speisevorschriften zu vermitteln und damit die Basis zu schaffen für eine verbesserte Akzeptanz von interreligiöser Schulverpflegung*).

Konzentriert bei der Kocharbeit: Du'A Zeitun, Muslimische Gemeinde und Mitglied im Projektbeirat, Superintendent Friedemann Pannen, ev. Gemeinde Osnabrück und Dr. Iris Hugendieck, Apetito AG.
Fotos: Ralf Garten

Konzentriert bei der Kocharbeit: Du'A Zeitun, Muslimische Gemeinde und Mitglied im Projektbeirat, Superintendent Friedemann Pannen, ev. Gemeinde Osnabrück und Dr. Iris Hugendieck, Apetito AG
Am 25. Juni 2013 fand im WABE-Zentrum zum Auftakt der entsprechenden Schulungsangebote ein "interreligiöses Kochen" statt mit Rabbiner Moshe Baumel, Superintendent Friedemann Pannen, Generalvikar Theo Paul, Du'A Zeitun sowie dem Präsidenten der Hochschule Osnabrück und Mitgliedern des Projektbeirats. Die Küche des WABE-Zentrums wurde für diese Veranstaltung besonders vorbereitet, um den Koscher und Halal-Anforderungen zu entsprechen.

Ab Herbst werden für Entscheidungsträger und in der Praxis Beteiligte in der Schulverpflegung im WABE-Zentrum unterschiedliche Tagesseminare angeboten. Siehe oben sowie www.wabe-zentrum.de für weitere Informationen.

Die Forscher um Professorin Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt wollen aktiv dazu beizutragen, dass jeder Schüler und jede Schülerin unabhängig vom eigenen religiösen Hintergrund an einer Schulverpflegung teilnehmen kann.

*) Johanna-Elisabeth Giesenkamp, Elisabeth Leicht-Eckardt, Thomas Nachtwey: INKLUSION DURCH SCHULVERPLEGUNG. Wie die Berücksichtigung religiöser und ernährungsspezifischer Aspekte zur sozialen Inklusion im schulischen Alltag beitragen kann. Münster (LIT-Verlag), 2. Aufl., August 2013


Informationen bei Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt, Tel. 0541 969-5088, E-Mail: e.leicht-eckardt@hs-osnabrueck.de








Meldung von Mittwoch, 30. Januar 2013:

Man ist, was man isst - Inklusion durch Schulverpflegung


Buchneuerscheinung in der Reihe "Interreligiöse Perspektiven" zum Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück
Das Thema Schulverpflegung ist für das WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück ein wichtiges Thema im Rahmen von Tagungen und Publikationen. Am ökologische-ökotrophologischen Versuchsbetrieb forscht seit einem Jahr ein Team von Ökotrophologinnen und Pädagogen über religionsspezifische Ernährungsvorschriften. Ziel des von der Hochschule Osnabrück für ein Jahr finanzierten Forschungsprojekts ist es, Kenntnisse zu vermitteln sowie Verständnis und Akzeptanz für unterschiedliche religiöse Speisenvorschriften zu stärken.

Schulrätin Claudia Sturm (links) vom Bistum Osnabrück und Johanna-Elisabeth Giesenkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück, präsentieren das Buch "Inklusion durch Schulverpflegung". Foto: Hermann Haarmann

Schulrätin Claudia Sturm (links) vom Bistum Osnabrück und Johanna-Elisabeth Giesenkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück, präsentieren das Buch "Inklusion durch Schulverpflegung". Foto: Hermann Haarmann

Die Forscher um Professorin Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt wollen aktiv dazu beizutragen, dass jeder Schüler und jede Schülerin unabhängig vom eigenen religiösen Hintergrund an einer Schulverpflegung teilnehmen kann.

Rechtzeitig zur didacta, der größten Bildungsmesse Deutschlands, werden nun die Projektergebnisse als Buch des LIT-Verlags in der Reihe "Interreligiöse Perspektiven" veröffentlicht. Unter dem Titel: "Inklusion durch Schulverpflegung: Wie die Berücksichtigung religiöser und ernährungsspezifischer Aspekte zur sozialen Inklusion im schulischen Alltag beitragen kann" werden christliche, muslimische, jüdische, buddhistische und hinduistische Vorschriften hinsichtlich der Ernährung im Alltag und zu besonderen Anlässen untersucht und verglichen. Im Fachbuch der Autoren Johanna-Elisabeth Giesenkamp, Elisabeth Leicht-Eckardt und Thomas Nachtwey sind auch die Vorgaben zu Beschaffung, Verarbeitung, Lagerung, Transport und Ausgabe von Lebensmitteln und Speisen einbezogen und übersichtlich zusammengefasst. Entsprechend des Qualitätsstandards der DGE für Schulverpflegung sollen die unterschiedlichen Anforderungen in einem religionsadäquaten Speisenplan umgesetzt werden. "Das Projektteam möchte dazu beitragen, dass zwischen einer unterrichtlichen Behandlung der Themen "Gesunde Ernährung", "Bewahrung der Schöpfung im religiösen Kontext" und "Integration/Inklusion" und einer in der Schule zur Verfügung gestellten Verpflegung künftig keine Diskrepanz mehr besteht", erläutert die Professorin für Haushalts- und Wohnökologie an der Hochschule Osnabrück, Elisabeth Leicht-Eckardt.

Aktive Unterstützung erhalten die Forscher von einem interdisziplinär besetzten Projektbeirat, der von Professor Dr. Reinhold Mokrosch von der Uni Osnabrück moderiert wird. Mitglieder hier sind Anbieter für Schulverpflegung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), vom Zentrum für Interkulturelle Islamstudien an der Universität Osnabrück, von der Schura in Niedersachsen sowie Vertreter unterschiedlicher Religionen. Das Bistum Osnabrück vertritt Claudia Sturm von der Abteilung Schulen und Hochschulen.

Ab Mitte 2013 werden im WABE-Zentrum, ermöglicht durch eine aktive Unterstützung der apetito AG, themenspezifische, praxisorientierte Schulungen für unterschiedliche an der Schulverpflegung beteiligte Gruppen angeboten. Die Termine werden unter der Projekthomepage www.inklusiondurchschulverpflegung.de angekündigt.



Redaktion: Ralf Garten





Buchneuerscheinung zur didacta 2013
Das Buch "Inklusion durch Schulverpflegung" ist ab Ende Februar im Buchhandel erhältlich
Buchansicht Titel
Buchansicht Titel
Buchansicht Rückseite
Buchansicht Rückseite


Weitere Informationen finden Sie beim LIT-Verlag

Damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können, erhalten Sie hier als Leseprobe die Anlagen zum Buch:
Vergleichstabelle Religionen und Vegetarismus Quellen zur Tabelle
Speisenplan mit Kennzeichnung für die Religionen







Meldung von Dienstag, 13. März 2012:

Forschungsprojekt Inklusion durch Schulverpflegung gestartet

Das bundesweit konzipierte Projekt "Inklusion durch Schulverpflegung" des WABE-Zentrums der Hochschule Osnabrück befasst sich mit den Auswirkungen von Speisevorschriften verschiedener Religionen auf das Angebot von Schulküchen und Möglichkeiten dies künftig systematisch umzusetzen. Das Projekt leistet - unterstützt durch einen externen Fachbeirat - einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung und wird bis Ende 2012 von der Hochschule Osnabrück finanziell gefördert.
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